Grössen wie Major Lazer lassen die Allmend in Frauenfeld beben. (KEYSTONE/Benjamin Manser)
Schweiz

Traumwetter und Besucherrekord für das Openair Frauenfeld

Hip-Hop-Fans im Glück: Bei hochsommerlichem Wetter hat am Donnerstag, 7. Juli 2016 das Openair Frauenfeld begonnen. Die Veranstalter erwarten zum dreitägigen Festival auf der Grossen Allmend einen Besucherrekord.

Ausverkauft sei das Openair Frauenfeld noch nicht, trotzdem rechne der Veranstalter mit einem Rekord von 50’000 Besuchern pro Tag, sagte Mediensprecher Joachim Bodmer am Donnerstagnachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Mit der von den Behörden bewilligten Maximalzahl stosse die Infrastruktur an seine Kapazitätsgrenzen. «Mehr wollen wir gar nicht», so Bodmer.

20’000 Besucher waren mit ihren Early-Bird-Tickets bereits am Mittwoch angereist, weitere 30’000 erwarten die Veranstalter bis am Donnerstagabend. Die First Event AG rechnet jeden Tagespass einzeln und erwartet insgesamt 170’000 Eintritte – ein Rekord, wie Bodmer sagte.

Die Campingplätze neben der Konzertzone erstrecken sich auf einer Fläche von 25 Hektaren. Damit die Zelte nicht einfach stehen gelassen werden, müssen die Besucher ein Depot von 20 Franken pro Zelt hinterlegen. Damit begegnen die Organisatoren der Kritik wegen der alljährlichen Abfallberge. Obwohl das Gepäck auf Glasflaschen und Waffen kontrolliert werde und die Besucher maximal drei Liter Getränke mitnehmen dürften, habe es an den Eingängen keine langen Warteschlangen gegeben.

Wieder im Wetterglück

Im Gegensatz zum Festival in St. Gallen von letzter Woche konnten die Besucher diesmal Gummistiefel und warme Kleider zu Hause lassen. Laut Bodmer gehört der Schlamm zum Openair St. Gallen genauso wie die Sonne zum Openair Frauenfeld. Mit Ausnahme des Sommers 2014 sei das Wetter während dem Festival in Frauenfeld immer gut, sagte Bodmer: «Dieses Jahr sind die Aussichten sogar perfekt. Es gibt keinen Regen und viel Sonne und wir sind froh, dass es nicht zu heiss wird.»

Bis Samstagabend gibt es auf den vier Bühnen und in drei Partyzonen 51 Konzerte. Es locken grosse Namen wie 50 Cent, Wiz Khalifa oder Sido. Auf der neuen Bühne namens Startrampe können sich wenig bekannte Schweizer Musiker dem Hip-Hop-Publikum bekannt machen. «Wir wünschen uns ein friedliches Festival mit viel Spass und wenig Zwischenfällen», sagte Bodmer.

(sda)

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In aller Kürze:

Das Openair Frauenfeld erwartet nicht nur Traumwetter sondern auch einen Besucherrekord.

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