Über Brücken führt die Wanderung durch das Kaltbrunnental. (Bild: Telebasel)

Region

Eine sommerliche Wanderung durch die Region

Telebasel geht diesen Sommer unter die Wanderer: Ab heute geht’s in 15 Etappen von Schönenbuch nach Anwil. Dabei entdecken wir, ganz wie es das Baselbieter Lied verspricht, das «schöne Ländli» auf dem Weg.

Dabei verläuft die Route der Wanderung nicht nur auf verschlungenen Pfaden durch den Kanton Basel-Land, sondern auch durch den solothurnischen Teil der Nordwestschweiz, das Schwarzbubenland.

Dass unsere Sommerwanderung so stattfinden kann, verdanken wir unter anderem dem Verein Wanderwege beider Basel. Die Mitglieder sorgen für den Unterhalt und für eine lückenlose Signalisation des Wanderwegnetzes.

Etappe 1:

Unsere Sommerserie 2016 startet am 4. Juli 2016 in Schönenbuch. Von dort gehen wir in der ersten Etappe nach Aesch. Die Wanderung ist knapp 18 km lang und dauert etwa viereinhalb Stunden. Auf der ganzen Strecke gibt es 373 Meter Aufstieg und 417 Abstieg.

Auf unserer ersten Etappe machen wir Halt direkt in Schönenbuch beim Wasserturm. Dort erfahren wir von Brunnmeister Daniel Schachenmann, warum es diesen Turm braucht – und geniessen den Rundumblick auf Basel und das nahegelegene Elsass.

Nach einem längeren Stück Wanderung treffen wir in der Nähe von Aesch auf die Bäuerin und Lama-Hüterin Daniela Tschaggelar bei Kluser Lamas. Im Gespräch erzählt sie uns, wie die normalerweise in Südamerika lebenden Tiere mit dem Klima in der Schweiz zurechtkommen. Zudem lernen wir das Lama als Therapietier kennen.

Der Beitrag von der ersten Etappe von Schönebuech nach Aesch:

Etappe 2:

Die zweite Etappe der Sommerserie startet am 5. Juli 2016 in Aesch und führt uns über den Blauen bis zum Wallfahrtsort Mariastein. Auf insgesamt 17.5 km sind es 827 Meter Aufstieg und 609 Meter Abstieg. Die ganze Wanderung dauert etwa 5 Stunden.

Auf dem Weg über den Blauen treffen wir auf André Humair, der uns die Natur- und Vogelwelt auf dem Land vorstellt. Er ist Mitglied des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen Dittingen Nenzlingen.

Am Ende der Wanderung kommen wir im Benediktinerkloster-Kloster Mariastein an. Dort treffen wir auf Abt Peter von Sury. Er erzählt uns vom Kloster-Alltag und erklärt, wie der Wallfahrtsort entstanden ist.

Der Beitrag von der zweiten Etappe von Aesch nach Mariastein:

Etappe 3:

Die dritte Etappe führt uns am Mittwoch vom Wallfahrtsort Mariastein bis ins Dorf Roggenburg. Mit insgesamt 22 km ist es bis jetzt die längste Strecke unserer Sommerserie. Während ungefähr 6:30 Stunden wird 890 Meter aufgestiegen und 840 Meter abgestiegen. Der höchste Punkt auf dieser Wanderung befindet sich auf 831 Metern.

Nach einem kurzen ersten Stück sind wir in der Burg Rotberg zu Besuch. Die heutige Jugendherberge wurde in den 30er Jahren im Rahmen eines freiwilligen Arbeitsprogrammes mit arbeitslosen Jugendlichen restauriert. Seitdem nutzen Familien, Jugendgruppen und Wanderer die altertümliche Herberge für einen abenteuerlichen Aufenthalt.

Zum Ende des Tages treffen wir in Roggenburg ein. Dort erzählt uns Gemeinderat René Bloch etwas über die Leute im Dorf und die spezielle geografische Lage der Ortschaft.

Der Beitrag von der dritten Etappe von Mariastein nach Roggenburg:

Etappe 4:

Am Donnerstag, 7. Juli 2016, starten wir zur vierten Etappe in Roggenburg und wandern über Laufen nach Zwingen. Die Wanderung dauert 6 Stunden und ist ca 23 km lang. Insgesamt gibt es 1’064 Höhenmeter zu überwinden, davon sind 692 Meter Abstieg.

Mit viel Power und Action starten wir die Wanderung in Roggenburg, wo wir beim Moto-Club zu Gast sind. Einmal im Jahr wird das unscheinbare Dorf von lauter Motocross-Fans heimgesucht. Auch dieses Jahr findet am 27./28. August wieder die Weltmeisterschaft im Seitenwagen-Cross statt. Im Gespräch mit Vereinspräsident Noldi Jacquemai erfahren wir, wie das Dorf zum Seitenwagen-Cross-Mekka wurde.

Nach etwa drei Vierteln der Strecke legen wir in Laufen eine kleine Verpflegungspause ein. Ein Besuch in der bekannten Richterich Mohrenkopf-Produktionsstätte ist ein Muss. Im Interview bekommen wir einen Einblick in die Produktion der Laufener Leckereien.

Der Beitrag von der vierten Etappe von Roggenburg nach Zwingen:

Etappe 5:

Die fünfte Etappe beginnt am Freitag in Zwingen und geht bis zur hohen Winde. Kurz vor dem Ende der rund 20 km langen Wanderung wartet der steilste Aufstieg. Auf den letzten fünf Kilometern überwindet man eine Höhe von etwa 500 Metern, sodass wir uns zum Schluss auf insgesamt 1‘204 Metern über dem Meer befinden.

Eine weitere Verschnaufspause legen wir kurz vor dem Ziel im Kloster Beinwil ein. Das Kloster wird von einer oekumenischen Gemeinschaft geführt und liegt auf dem Jakobsweg. Dort erfahren wir etwas über das Kloster und seinen Ursprung.

Der Beitrag von der fünften Etappe von Zwingen nach Beinwil:

Die Telebasel-Sommerserie ‹Vo Schönebuech bis Ammel› ab 4. Juli 2016 immer von Montag bis Freitag ab 18:40 Uhr. 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

In aller Kürze:

Telebasel wandert in 15 Etappen durch die Region.