Den Besuchern im Roche-Turm präsentiert sich ein atemberaubender Ausblick. (Telebasel)

Basel

Öffentlichkeit darf Roche-Turm besichtigen

Ab Juli gilt's: Die Öffentlichkeit darf den Roche-Turm besichtigen, und kommt damit in den Genuss des Ausblicks vom höchsten Hochhaus der Schweiz. Samstags finden jeweils zehn Führungen für je 20 Personen statt.

Ursprünglich wollte der Basler Pharma-Konzern «Roche» sein Hochhaus nicht öffentlich zugänglich machen. Inzwischen haben die Verantwortlichen ihre Meinung geändert: Jeden Samstag werden 200 Personen in zehn kleinen Gruppen durch das Gebäude geführt. «Wir haben als erste Besuchergruppen die Anwohner empfangen. Da hatten wir 1’400 Nachbarn aus dem Quartier. Und nun kommt die allgemeine Bevölkerung», sagt Karsten Kleine, der Mediensprecher von Roche. Mit 178 Metern ist der Roche-Turm das höchste Hochhaus der Schweiz und entsprechend verlockend ist die Aussicht vom obersten Stock. Der Eintritt in luftige Höhen ist hindernisreich: Bis es soweit ist, müssen Besucher und Besucherinnen eine Sicherheits-Kontrolle über sich ergehen lassen.

In 38 Sekunden im 38. Stockwerk

Der Lift befördert die Besucher in nur 38 Sekunden in den 38. Stockwerk hoch. Von oben erhält die Stadt Basel und seine Quartiere eine ganz neue Perspektive. Von oben nimmt sich beispielsweise der Messeturm mit seinen 105 Metern Höhe vergleichsweise bescheiden aus. Das Basler Münster verschwindet im Dunst. In weiter Ferne das Fussballstadion St. Jakob-Park. Die Besucher freut’s. Der Rundgang führt in den unteren Stockwerken in die Cafeteria, durch den Esssaal und in das grosse Auditorium, das Platz für 500 Personen bietet. Gezeigt wird, dass der geplante zweite Roche-Turm zwar höher als der bestehende, aber auf einer kleineren Grundfläche gebaut werden soll. So wirbt Roche für kommende Projekte. Karsten Kleine drückt das gewählter aus: «Es gibt uns natürlich die Möglichkeit, unseren Gästen zu zeigen, wie wir die Areale entwickeln und vorantreiben und wir zeigen, wie wir die weiteren drei Milliarden Franken investieren.»

Diese Samstags-Führungen sind keine kurzlebige Sache. «Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse. Etliche Führungen im Juli 2016 sind schon ausgebucht», sagt Karsten Kleine. «Und solange das Interesse der Bevölkerung anhält, wird Roche diese Führungen weiterhin anbieten.» Die Befragten äusserten sich positiv über die Führung: Informativ sei es und erstaunt zeigten sie sich, weil das grosse Gebäude doch eine gewisse Behaglichkeit ausstrahle, obschon es ein modernes Gebäude sei.

Hier der News-Beitrag vom 02. Juli 2016:

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In aller Kürze:

Die Öffentlichkeit darf den Roche-Turm besuchen und sie tut es auch: Alle Führungen im Juli 2016 sind schon ausgebucht.

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