Der Springturm im Gartenbad St. Jakob.
Basel

Schwimmer trotzen dem Schmuddel-Wetter

Das schlechte Wetter hat auch seine guten Seiten. Dies denken sich zumindest einige Schwimmer, die bereits um sechs Uhr in der Früh ins Gartenbad St. Jakob kommen, um bei Regen und kühlen Temperaturen ihre Runden zu drehen.

Sechs Uhr in der Früh, es regnet. Doch das hält viele Schwimmer nicht davon ab ins Gartenbad St. Jakob zu kommen. So auch Lukas Hertner aus Basel. «Ich komme jeden Tag, bei jedem Wetter», sagt er. Wenn es regnet komme er sogar lieber in die Badi. «Dann hat es nicht so viele Leute und man hat genügend Platz, das schätze ich sehr.» Über zwei Dutzend Schwimmerinnen und Schwimmer ziehen an diesem Donnerstagmorgen ihre Längen.

Schwierige Konditionen

«Normalerweise kommen über fünfzig Leute zum morgendlichen Schwimmen», sagt Stephan Wagner, stellvertretender Schichtführer im Gartenbad St. Jakob. «Bei Regen kommen aber nicht nur weniger, sie schwimmen oft auch weniger lang.» Der Regen würde den Körper von oben abkühlen, während das Wasser im Becken im Vergleich zum Regenwasser wärmer sei. «Das verleitet einige dazu ein paar Längen weniger zu schwimmen.» Nicht so ist das bei Flora Colledge. Die Sportschwimmerin trainiert jeden Tag. «An Tagen wie diesen muss man sich am Morgen einfach überwinden. Sobald man im Wasser ist, stört einem das Wetter nicht mehr.»

Das Gartenbad St. Jakob hätte bei jedem Wetter offen. «Ausser bei Gewitter, da dürfen wir keine Schwimmer im Becken haben», sagt Wagner.

Der Beitrag in den Telebasel News vom 16. Juni 2016.

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In aller Kürze:

Manche Schwimmer schwimmen lieber bei Schmuddelwetter.

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