Die Taschen wurden gespendet. (Lena Oppong)

Basel

Taschen für den guten Zweck

Unzählige Frauen stürmten Anfang April die Elisabethenkirche. Grund: 3500 Second-Handtaschen, die auf eine neue Besitzerin warteten. Nicht ganz alle wurden an diesem Tag verkauft. Deshalb haben sich die Organisatorinnen eine neue Bleibe gesucht – bis Ende Monat sind sie am Fischmarkt.

Das Prinzip ist einfach: Die Taschen sind gespendet und der Erlös aus dem Verkauf geht an zwei Mutter- und Kind-Häuser in der Region. Nach der Taschenbörse im April blieben aber etwa 1‘500 Taschen übrig. Damit diese auch noch ihren Zweck erfüllen und in Spendengeld umgewandelt werden, haben sich die Organisatorinnen ein neues Domizil gesucht. Der entscheidende Tipp kam dann aber von einer Prominenten aus der Basler Politik: «Eva Herzog war unsere Gastrednerin bei der Checkübergabe. Weil sie so begeistert war von unserer Aktion, hat sie uns bei der Suche geholfen», sagt Christl Hösch, Vize-Präsidentin von Soroptimist. Nun sind die Taschenbörse und die Finanzdirektorin temporäre Nachbarn.

Organisiert wird die Börse von den Frauen-Netzwerken Soroptimist und Zonta. Sie sind optimistisch, dass die restlichen Taschen bis Ende Monat verkauft werden können: «Und wenn nicht, dann fällt uns bestimmt etwas ein. Wichtig ist, dass alles verkauft wird, denn zu den 40 000 Franken, die wir bereist spenden konnten, sollen nochmals ein paar dazukommen», so Christl Hösch.

Der Beitrag in den Telebasel News vom 10. Juni 2016

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In aller Kürze:

Die Taschenbörse für einen guten Zweck steht jetzt am Fischmarkt.

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