Jetzt entscheidet das Stimmvolk. (Bild: KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Schweiz

Live Ticker: Eidgenössische Vorlagen

Das Schweizer Volk hat entschieden: Die Volksinitiativen «Pro Service Public», «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» und «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» wurden allesamt vom Volk klar und deutlich abgelehnt. Telebasel hat den Basler Mitinitianten des bedingungslosen Grundeinkommens begleitet. Die Berichterstattung und alle Entscheidungen des Abstimmungssonntag sehen Sie um 18:30 Uhr in den Telebasel News.
18:31

An dieser Stelle bedanken wir uns von Telebasel herzlich, dass Sie diesen Abstimmungssonntag bei uns im Live-Ticker mitverfolgt haben und freuen uns, Sie das nächste Mal wieder begrüssen zu dürfen.

18:31

Endergebnis: Asylgesetzrevision in CH, BS und BL:

N_CH_Asylgesetzrevision (1)

18:27

Endergebnis: «Milchkuh-Initiative» in CH, BS und BL:

N_National2_Milchkuh (1)

18:27

Endergebnis: Fortpflanzungsmedizin in CH, BS und BL:

N_National3_Fortpflanzung

18:23

Endergebnis: «Pro Service public» in CH, BS und BL:

N_National1_ServicePublic

18:21

Endergebnis: Grundeinkommen in CH, BS und BL:

N_CH_Grundeinkommen

18:18

Zum Abschluss unseres Live-Tickers kommen wir noch einmal grafisch auf die eidgenössischen Abstimmungsresultate zu sprechen. In den folgenden Diagrammen sehen Sie das gesamtschweizerische Schlussergebnis im Vergleich mit den kantonalen Entscheidungen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

18:13

Auch zur Fortpflanzungsmedizin gibt Bundesrat Alain Berset seine Meinung ab. Nach dem positiven Volksentscheid käme nun das natürliche rechtliche Prozedere. Innerhalb eines Jahres sollte das Gesetz aber verabschiedet sein, so Berset. Dann sollten die Gesundheit einer werdenden Mutter und des Babys besser geschützt sein.

18:10
Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Zulassung der Praeimplantationsdiagnostik unter strengen Voraussetzungen, am Montag, 11. April 2016 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Alain Berset äussert sich nun über die wohl Polarisierenste aller abgeschmetterten Initiativen: Das bedingungslose Grundeinkommen. Er nimmt das deutliche Nein des Volks mit Zufriedenheit zur Kenntnis.

Für ihn zeige das heutige Abstimmungsergebnis, dass das Volk in das bestehende Wirtschaftssystem und die Sozialwerke Vertrauen haben. Neben zahlreichen anderen Debatten habe die Initiative laut Berset auch eine Diskussion über den Wert ehrenamtlicher Arbeit losgetreten. «Wir wissen, dass diese ehrenamtliche Arbeit in der Schweizer Gesellschaft wichtig ist», so Berset.

18:00
Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenoessische Finanzdepartement (EFD), spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 31. Mai 2016 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
(KEYSTONE/Manuel Lopez)

Finanzminister Ueli Maurer zeigt sich erfreut über die Ablehnung der Milchkuh-Initiative. Die Bundeskasse bleibe unangetastet, sagte er vor den Bundeshausmedien.

Für Maurer ist das Abstimmungsresultat ein Votum gegen die Anspruchshaltung einer einzelnen Gruppe. «Die Bevölkerung hat sich für ein Gleichgewicht der verschiedenen Bundesaufgaben ausgesprochen», sagte er. Die Probleme im Strassenverkehr könnten nun auf eine andere Art gelöst werden.

Derzeit diskutiert das Parlament über die Schaffung eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF). Vorgesehen ist, mehr Geld als bisher für die Strasse statt für andere Bundesaufgaben zu verwenden. Im Nationalrat steht das Geschäft gegen Ende der laufenden Sommersession auf dem Programm.

17:49
Bundesraetin Doris Leuthard aeussert sich zur Energiestrategie 2050 (Atomausstiegsinitiative) am Dienstag, 31. Mai 2016 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
(KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet die Runde (heute ohne Lochkleid). Sie möchte betonen, dass das Nein zur Service public-Initiative heute, kein allgemeines Nein zum Service public bedeuten soll. Heute sei alleine die Initiative abgelehnt worden, «welche zwar mehr Service public versprach, aber zu einem Abbau der Dienstleistungen bei Post, Swisscom und SBB geführt hätte.» Sie ist erleichtert, dass der Abbau von Service public mit dem Volksentscheid verhindert wurde.

Leuthard und dem Rest des Bundesrats ist allerdings bewusst, dass einige Bürgerinnen und Bürger mit den Leistungen nicht zufrieden seien.  «Das müssen die betroffenen Unternehmen ernst nehmen.» Das beinhalte auch ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

17:40

Nun äussern sich die vier Bundesräte gegenüber der Öffentlichkeit. Sie werden sicherlich äusserst zufrieden sein mit den Ergebnissen. Die Schweizer Stimmbürger folgten ihrer Empfehlung in allen Punkten:

 

 

 

 

 

17:32

Fun-Fact: Der heutige Abstimmungssonntag war auch ein Jubiläum. Laut Bundesratssprecher André Simmonazzi wurde heute die 300. Volksabstimmung seit 1848 durchgeführt.

17:08

Die Medienkonferenz des Bundesrates zu den eidgenössischen Abstimmungen beginnt um 17.15 Uhr im Bundeshaus. Bundesrätin Doris Leuthard, Bundesrat Alain Berset, Bundesrat Ueli Maurer und Bundesrätin Simonetta Sommaruga werden zu den Ergebnissen Stellung nehmen.

17:06

Schlusstabelle: Asylpolitik

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 304271 70.07 129944 29.93 48.70
Bern 222331 68.54 102027 31.46 44.90
Luzern 83892 67.60 40202 32.40 46.41
Uri 5837 61.31 3683 38.69 36.80
Schwyz 28112 58.22 20175 41.78 47.60
Obwalden 7137 57.14 5354 42.86 48.98
Nidwalden 9073 61.01 5799 38.99 49.68
Glarus 6047 63.43 3487 36.57 36.90
Zug 24339 63.59 13933 36.41 51.49
Freiburg 57268 69.05 25672 30.95 43.20
Solothurn 51336 65.26 27326 34.74 44.76
Basel-Stadt 42221 74.11 14746 25.89 51.40
Basel-Landschaft 56012 68.42 25856 31.58 44.81
Schaffhausen 19649 63.55 11271 36.45 65.20
Appenzell A.RH. 11901 64.33 6600 35.67 48.40
Appenzell I.RH. 2392 55.97 1882 44.03 37.60
St. Gallen 89504 64.52 49216 35.48 44.40
Graubünden 38042 66.62 19059 33.38 42.50
Aargau 117364 64.45 64738 35.55 44.33
Thurgau 43828 62.33 26486 37.67 42.90
Tessin 57256 55.75 45445 44.25 48.54
Waadt 148897 73.51 53645 26.49 48.17
Wallis 65235 62.61 38954 37.39 49.59
Neuenburg 39473 73.03 14576 26.97 49.79
Genf 71315 59.87 47811 40.13 51.61
Jura 13554 68.86 6129 31.14 39.33
SCHWEIZ 1616286 66.78 804016 33.22 46.16
17:05

Schlusstabelle: Fortpflanzung

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 266926 63.10 156100 36.90 48.40
Bern 179583 56.37 138969 43.63 44.90
Luzern 69861 57.30 52061 42.70 46.23
Uri 4780 50.74 4641 49.26 36.80
Schwyz 25676 53.73 22109 46.27 47.40
Obwalden 6117 49.72 6186 50.28 48.93
Nidwalden 8081 55.19 6560 44.81 49.61
Glarus 5415 57.56 3992 42.44 36.80
Zug 23294 61.67 14478 38.33 51.32
Freiburg 55181 67.15 26995 32.85 43.20
Solothurn 43554 56.12 34058 43.88 44.76
Basel-Stadt 33734 60.47 22052 39.53 51.40
Basel-Landschaft 48489 60.21 32047 39.79 44.63
Schaffhausen 16187 53.02 14345 46.98 65.20
Appenzell A.RH. 9052 49.51 9230 50.49 48.20
Appenzell I.RH. 2118 49.67 2146 50.33 37.70
St. Gallen 74718 54.51 62352 45.49 44.40
Graubünden 30622 54.78 25281 45.22 42.21
Aargau 104145 57.93 75629 42.07 44.20
Thurgau 37170 53.27 32610 46.73 42.90
Tessin 57624 57.85 41987 42.15 48.53
Waadt 171322 84.96 30323 15.04 48.16
Wallis 62048 59.97 41420 40.03 49.56
Neuenburg 39813 74.28 13786 25.72 49.77
Genf 100353 81.51 22760 18.49 51.61
Jura 13687 70.28 5787 29.72 39.33
SCHWEIZ 1489550 62.39 897904 37.61 46.07
17:04

Schlusstabelle: Strassenverkehr

(am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 125087 28.71 310605 71.29 48.67
Bern 95889 29.49 229307 70.51 44.90
Luzern 33542 26.93 90989 73.07 46.47
Uri 2755 28.68 6850 71.32 36.90
Schwyz 17885 36.96 30502 63.04 47.50
Obwalden 4129 33.00 8385 67.00 48.96
Nidwalden 4767 31.91 10174 68.09 49.69
Glarus 3139 32.83 6423 67.17 39.90
Zug 10921 28.51 27386 71.49 51.45
Freiburg 24613 29.64 58418 70.36 43.20
Solothurn 25345 32.18 53411 67.82 44.76
Basel-Stadt 13804 24.28 43041 75.72 51.40
Basel-Landschaft 24987 30.51 56904 69.49 44.70
Schaffhausen 9910 31.96 21093 68.04 65.20
Appenzell A.RH. 5446 29.28 13155 70.72 48.60
Appenzell I.RH. 1206 28.14 3080 71.86 37.60
St. Gallen 44086 31.74 94794 68.26 44.40
Graubünden 14805 25.83 42509 74.17 42.54
Aargau 59011 32.33 123520 67.67 44.32
Thurgau 23248 32.98 47251 67.02 42.90
Tessin 34615 33.96 67302 66.04 48.49
Waadt 46427 22.87 156563 77.13 48.15
Wallis 32049 30.75 72188 69.25 49.61
Neuenburg 16084 29.79 37906 70.21 49.71
Genf 30263 24.42 93639 75.58 51.61
Jura 5739 29.18 13927 70.82 39.33
SCHWEIZ 709752 29.22 1719322 70.78 46.17
17:02

Schlusstabelle: Service public

(am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 134847 31.08 299047 68.92 48.63
Bern 107636 33.19 216669 66.81 44.90
Luzern 36387 29.31 87767 70.69 46.42
Uri 3014 31.45 6569 68.55 36.90
Schwyz 15442 31.87 33010 68.13 47.70
Obwalden 3350 26.88 9115 73.12 49.02
Nidwalden 4366 29.27 10549 70.73 49.69
Glarus 3411 35.68 6148 64.32 36.90
Zug 11804 30.84 26474 69.16 51.48
Freiburg 29842 35.93 53206 64.07 43.20
Solothurn 27820 35.39 50790 64.61 44.76
Basel-Stadt 19779 34.91 36873 65.09 51.40
Basel-Landschaft 27255 33.43 54282 66.57 44.66
Schaffhausen 9960 32.34 20838 67.66 65.20
Appenzell A.RH. 6403 34.65 12075 65.35 48.40
Appenzell I.RH. 1185 27.44 3134 72.56 37.80
St. Gallen 48214 34.73 90597 65.27 44.40
Graubünden 16398 28.65 40831 71.35 42.50
Aargau 59377 32.59 122838 67.41 44.33
Thurgau 25295 35.90 45165 64.10 43.00
Tessin 38806 37.91 63558 62.09 48.53
Waadt 55594 27.86 143953 72.14 48.16
Wallis 33958 32.63 70112 67.37 49.50
Neuenburg 22308 41.28 31727 58.72 49.82
Genf 34047 27.42 90137 72.58 51.61
Jura 8126 41.40 11503 58.60 39.33
SCHWEIZ 784624 32.40 1636967 67.60 46.15
17:01

Schlusstabelle: Grundeinkommen

(am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 110639 25.09 330391 74.91 48.95
Bern 78112 23.78 250345 76.22 44.90
Luzern 22722 18.01 103430 81.99 46.77
Uri 1513 15.49 8255 84.51 37.30
Schwyz 6814 13.88 42273 86.12 47.90
Obwalden 1748 13.77 10943 86.23 49.20
Nidwalden 1990 13.16 13132 86.84 49.91
Glarus 1757 18.16 7918 81.84 37.00
Zug 6373 16.42 32451 83.58 51.83
Freiburg 20376 24.09 64208 75.91 43.40
Solothurn 16865 21.22 62611 78.78 44.76
Basel-Stadt 20842 36.01 37040 63.99 51.40
Basel-Landschaft 19050 22.92 64054 77.08 45.06
Schaffhausen 7890 24.54 24267 75.46 65.20
Appenzell A.RH. 3905 20.76 14905 79.24 48.90
Appenzell I.RH. 548 12.60 3800 87.40 37.90
St. Gallen 26175 18.58 114720 81.42 44.40
Graubünden 10404 17.85 47882 82.15 42.92
Aargau 34730 18.80 150013 81.20 44.53
Thurgau 13716 19.16 57887 80.84 43.20
Tessin 22827 21.94 81222 78.06 48.55
Waadt 50849 24.66 155326 75.34 48.25
Wallis 20277 19.18 85462 80.82 49.59
Neuenburg 17274 31.20 38086 68.80 50.03
Genf 44286 34.69 83387 65.31 51.61
Jura 7223 35.80 12955 64.20 39.33
SCHWEIZ 568905 23.07 1896963 76.93 46.32
16:52

Das amtliche Ergebnis der eidgenössischen Abstimmung ist nun offiziell:

16:48

Entgegen dem schweizweiten Trend haben mindestens drei Gemeinden sowie mehrere Stadtquartiere in Zürich und Genf der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen zugestimmt. In Zürich sagten die Kreise 4 und 5 mit 54,7 Prozent deutlich Ja.

Noch wuchtiger fiel die Zustimmung in zwei kleinen Gemeinden im Kanton Jura aus: In Courroux legten 65 Prozent der 824 Stimmenden ein Ja in die Urne, in Le Bémont 67 Prozent der knapp 100 Stimmenden. Auch im Kanton Waadt nahm mit Sarzens eine kleine Gemeinde die Initiative mit 51,4 Prozent an.

Einen Erfolg konnten die Initianten zudem in mehreren Stadtteilen von Genf und Zürich verbuchen. In Zürich sagte die Stimmbevölkerung von Kreis 4 und 5 Ja zur Initiative. Auch im Kreis 3 war die Zustimmung mit 44 Prozent hoch.

In Genf stimmten gemäss den provisorischen Resultaten drei Quartiere für das bedingungslose Grundeinkommen: Pâquis, Cluse-Roseraie und Prairie-Délice. Der Ja-Stimmen-Anteil betrug zwischen 50,6 und fast 55 Prozent.

Auch in der Stadt Bern war die Zustimmung mit 40,7 Prozent vergleichsweise hoch. Schweizweit stimmten laut Hochrechnung nur 22 Prozent für die Initiative. Von den Kantonen vermochte Jura dem Begehren am meisten abzugewinnen: 35,8 Prozent der jurassischen Stimmbürger legten ein Ja in die Urne.

16:47

Wie sehr oft bei brenzligen Themen, schwammen viele Kurzentschlossene wieder einmal gegen Strom. So auch in Basel-Stadt: So wurde die Grundeinkommens-Initiative in vielen Wahllokalen wie beim Rathaus oder am Bahnhof SBB mehrheitlich an der Urne angenommen. Die basellandschaftlichen Wähler lehnten die Initiative hingegen durchs Band ab.

16:36

Der Positivismus von Grundeinkommens-Initiant Hänni scheint einigen Leuten gewaltig auf die Nerven zu gehen. Die ersten «Lästerattacken» wurden bereits gestartet:

16:20

Die Waadtländer scheinen die Letzten zu sein! Bis zur Stunde gibt noch keine abschliessenden Ergebnisse der Abstimmungen, weil die Schweiz auf die Abstimmungsresultate aus dem Kanton Waadt wartet.

15:56
Daniel Haeni, Mitbegruender und Mitglied der Geschaeftsleitung des Unternehmen Mitte und Mitinitiant der Volksinitiative fuer ein bedingungsloses Grundeinkommen mit seinem Buch "Was fehlt, wenn alles da ist?", in Basel am Mittwoch, 11. Mai 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Trotz des Scheiterns der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen sind die Initianten mehr als zufrieden. Mitinitiant Daniel Häni sprach von einem «sagenhaften» Ergebnis.

«Ich bin positiv überrascht», sagte Häni zur Nachrichtenagentur ‹sda›. Er habe mit 15 Prozent Ja-Stimmen gerechnet. Nun sind es laut erster Hochrechnung 22 Prozent. «Das ist jeder Fünfte, das ist ein sagenhaftes Ergebnis», sagte Häni.

Er sieht das Resultat als «Zwischenresultat». Das Thema sei damit nicht vom Tisch, sagte er. Die Debatte sei lanciert, auch im Ausland. Er verwies auf das grosse mediale Echo, das die Initiative auch im Ausland ausgelöst hatte. Bei grossen Themen wie der AHV und dem Frauenstimmrecht habe es ebenfalls mehrere Anläufe gebraucht.

Häni verwies auf eine am Sonntag veröffentlichte Umfrage, die das Forschungsinstitut ‹gfs.Bern› im Auftrag der Initianten durchgeführt hatte. Demnach rechnen 69 Prozent damit, dass es eine 2. Abstimmung gibt. 44 Prozent sprechen sich für Experimente mit dem Grundeinkommen aus. Telebasel verfolgte Hänni am Abstimmungssonntag auf Schritt und Tritt. Seine weiteren Pläne und wie er die politische Niederlage erlebte, erfahren Sie um 18:30 Uhr in den Telebasel News.

 

15:47

Entgegen dem schweizweiten Trend haben in der Stadt Zürich die Kreise 4 und 5 die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen angenommen. 54,7 Prozent der Stimmbevölkerung in den alternativen Stadtquartieren legte ein Ja in die Urne.

Auch im Kreis 3 war die Zustimmung mit 44 Prozent äusserst hoch. Schweizweit stimmten laut Hochrechnung nur 22 Prozent für die Initiative. Der Kreis 4 umfasst unter anderem die Langstrasse.

15:39

Die Unterstützer des bedingungslosen Grundeinkommens hatten heute einiges im Petto: Gute Laune (trotz Niederlage), ein eigenes Fernseh-Studio im Live-Stream, vergoldete Tesla-Autos und ein goldenes Maskottchen:

15:29

Der Kanton Basel-Landschaft hat es geschafft! Auch die verbleibenden Gemeinden Oberwil und Arisdorf haben ihre Stimmauszählung beendet. Das endgültige Ergebnis des Halbkantons sehen Sie hier:

Service public

Ja % Nein % Bet. %
Kanton 27255 33.43 54282 66.57 44.66
Total 521330 33.38 1040272 66.62 45.64

Ja-Kantone:

Nein-Kantone: OW, AI, GR, NW, LU, ZG, UR, SZ, SH, AG, VS, BE, BL, AR, SG, BS, SO, GL, TG, FR, NE, JU.

Grundeinkommen

Ja % Nein % Bet. %
Kanton 19050 22.92 64054 77.08 45.06
Total 340304 21.44 1246637 78.56 45.80

Kantone: (16 6/2) 0 0/2 16 6/2

Ja-Kantone:

Nein-Kantone: AI, NW, OW, SZ, UR, ZG, GR, LU, GL, SG, AG, TG, VS, AR, SO, BL, BE, FR, SH, NE, JU, BS.

Strassenverkehr

Ja % Nein % Bet. %
Kanton 24987 30.51 56904 69.49 44.70
Total 473360 30.25 1091213 69.75 45.67

Kantone: (16 6/2) 0 0/2 16 6/2

Ja-Kantone:

Nein-Kantone: BS, GR, LU, AI, ZG, UR, JU, AR, BE, FR, NE, BL, VS, SG, NW, SH, SO, AG, GL, TG, OW, SZ.

Fortpflanzung

Ja % Nein % Bet. %
Kanton 48489 60.21 32047 39.79 44.63
Total 893325 58.01 646734 41.99 45.58

Kantone: (16 6/2) 16 3/2 0 3/2

Ja-Kantone: NE, JU, FR, ZG, BS, BL, VS, AG, GL, LU, BE, SO, NW, GR, SG, SZ, TG, SH, UR.

Nein-Kantone: AR, AI, OW.

Asylpolitik

Ja % Nein % Bet. %
Kanton 56012 68.42 25856 31.58 44.81
Total 1034547 66.24 527171 33.76 45.65

Kantone: (16 6/2) 16 6/2 0 0/2

Ja-Kantone: BS, NE, FR, JU, BE, BL, LU, GR, SO, SG, AG, AR, ZG, SH, GL, VS, TG, UR, NW, SZ, OW, AI.

Nein-Kantone:

15:20

Die Stimmbeteiligung war leider wieder einmal nicht berauschend! Laut ersten Hochrechnungen fanden nur gerade 46 Prozent der Bevölkerung den Weg an die Urne oder schickten ihr Abstimmungscouvert zurück.

15:13

Strassenverkehr

(nach 13 ausgezählten Ständen am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 0 0.00 0 0.00 0.00
Bern 0 0.00 0 0.00 0.00
Luzern 33542 26.93 90989 73.07 46.47
Uri 2755 28.68 6850 71.32 36.90
Schwyz 17885 36.96 30502 63.04 47.50
Obwalden 4129 33.00 8385 67.00 48.96
Nidwalden 4767 31.91 10174 68.09 49.69
Glarus 3139 32.83 6423 67.17 39.90
Zug 0 0.00 0 0.00 0.00
Freiburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Solothurn 25345 32.18 53411 67.82 44.76
Basel-Stadt 13804 24.28 43041 75.72 51.40
Basel-Landschaft 0 0.00 0 0.00 0.00
Schaffhausen 9910 31.96 21093 68.04 65.20
Appenzell A.RH. 5446 29.28 13155 70.72 48.60
Appenzell I.RH. 1206 28.14 3080 71.86 37.60
St. Gallen 44086 31.74 94794 68.26 44.40
Graubünden 14805 25.83 42509 74.17 42.54
Aargau 59011 32.33 123520 67.67 44.32
Thurgau 23248 32.98 47251 67.02 42.90
Tessin 0 0.00 0 0.00 0.00
Waadt 0 0.00 0 0.00 0.00
Wallis 32049 30.75 72188 69.25 49.61
Neuenburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Genf 0 0.00 0 0.00 0.00
Jura 0 0.00 0 0.00 0.00
SCHWEIZ 295127 30.66 667365 69.34 45.98
15:11

Service public

(nach 13 ausgezählten Ständen am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 0 0.00 0 0.00 0.00
Bern 0 0.00 0 0.00 0.00
Luzern 36387 29.31 87767 70.69 46.42
Uri 3014 31.45 6569 68.55 36.90
Schwyz 15442 31.87 33010 68.13 47.70
Obwalden 3350 26.88 9115 73.12 49.02
Nidwalden 4366 29.27 10549 70.73 49.69
Glarus 3411 35.68 6148 64.32 36.90
Zug 0 0.00 0 0.00 0.00
Freiburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Solothurn 27820 35.39 50790 64.61 44.76
Basel-Stadt 19779 34.91 36873 65.09 51.40  
Basel-Landschaft 0 0.00 0 0.00 0.00  
Schaffhausen 9960 32.34 20838 67.66 65.20
Appenzell A.RH. 6403 34.65 12075 65.35 48.40
Appenzell I.RH. 1185 27.44 3134 72.56 37.80
St. Gallen 48214 34.73 90597 65.27 44.40
Graubünden 16398 28.65 40831 71.35 42.50
Aargau 59377 32.59 122838 67.41 44.33
Thurgau 25295 35.90 45165 64.10 43.00
Tessin 0 0.00 0 0.00 0.00
Waadt 0 0.00 0 0.00 0.00
Wallis 33958 32.63 70112 67.37 49.50
Neuenburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Genf 0 0.00 0 0.00 0.00
Jura 0 0.00 0 0.00 0.00
SCHWEIZ 314359 32.72 646411 67.28 45.94
15:09

Fortpflanzung

(nach Auszählung von 13 Ständen)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 0 0.00 0 0.00 0.00
Bern 0 0.00 0 0.00 0.00
Luzern 69861 57.30 52061 42.70 46.23
Uri 4780 50.74 4641 49.26 36.80
Schwyz 25676 53.73 22109 46.27 47.40
Obwalden 6117 49.72 6186 50.28 48.93
Nidwalden 8081 55.19 6560 44.81 49.61
Glarus 5415 57.56 3992 42.44 36.80
Zug 0 0.00 0 0.00 0.00
Freiburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Solothurn 43554 56.12 34058 43.88 44.76
Basel-Stadt 33734 60.47 22052 39.53 51.40
Basel-Landschaft 0 0.00 0 0.00 0.00
Schaffhausen 16187 53.02 14345 46.98 65.20
Appenzell A.RH. 9052 49.51 9230 50.49 48.20
Appenzell I.RH. 2118 49.67 2146 50.33 37.70
St. Gallen 74718 54.51 62352 45.49 44.40
Graubünden 30622 54.78 25281 45.22 42.21
Aargau 104145 57.93 75629 42.07 44.20
Thurgau 37170 53.27 32610 46.73 42.90
Tessin 0 0.00 0 0.00 0.00
Waadt 0 0.00 0 0.00 0.00
Wallis 62048 59.97 41420 40.03 49.56
Neuenburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Genf 0 0.00 0 0.00 0.00
Jura 0 0.00 0 0.00 0.00
SCHWEIZ
15:08

 Asylpolitik

nach Auszählung von 13 Ständen (ohne Basel-Landschaft)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 0 0.00 0 0.00 0.00
Bern 0 0.00 0 0.00 0.00
Luzern 83892 67.60 40202 32.40 46.41
Uri 5837 61.31 3683 38.69 36.80
Schwyz 28112 58.22 20175 41.78 47.60
Obwalden 7137 57.14 5354 42.86 48.98
Nidwalden 9073 61.01 5799 38.99 49.68
Glarus 6047 63.43 3487 36.57 36.90
Zug 0 0.00 0 0.00 0.00
Freiburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Solothurn 51336 65.26 27326 34.74 44.76
Basel-Stadt 42221 74.11 14746 25.89 51.40
Basel-Landschaft 0 0.00 0 0.00 0.00
Schaffhausen 19649 63.55 11271 36.45 65.20
Appenzell A.RH. 11901 64.33 6600 35.67 48.40
Appenzell I.RH. 2392 55.97 1882 44.03 37.60
St. Gallen 89504 64.52 49216 35.48 44.40
Graubünden 38042 66.62 19059 33.38 42.50
Aargau 117364 64.45 64738 35.55 44.33
Thurgau 43828 62.33 26486 37.67 42.90
Tessin 0 0.00 0 0.00 0.00
Waadt 0 0.00 0 0.00 0.00
Wallis 65235 62.61 38954 37.39 49.59
Neuenburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Genf 0 0.00 0 0.00 0.00
Jura 0 0.00 0 0.00 0.00
SCHWEIZ 621570 64.71 338978 35.29 45.93
14:59

Grundeinkommen 

Im Kanton Basel-Landschaft wartet man noch auf die Ergebnisse aus den Gemeinden Oberwil und Arisdorf.

(nach 13 ausgezählten Ständen am Ständemehr gescheitert)

Ja % Nein % Bet. %
Zürich 0 0.00 0 0.00 0.00
Bern 0 0.00 0 0.00 0.00
Luzern 22722 18.01 103430 81.99 46.77
Uri 1513 15.49 8255 84.51 37.30
Schwyz 6814 13.88 42273 86.12 47.90
Obwalden 1748 13.77 10943 86.23 49.20
Nidwalden 1990 13.16 13132 86.84 49.91
Glarus 1757 18.16 7918 81.84 37.00
Zug 0 0.00 0 0.00 0.00
Freiburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Solothurn 16865 21.22 62611 78.78 44.76
Basel-Stadt 20842 36.01 37040 63.99 51.40
Basel-Landschaft 0 0.00 0 0.00 0.00
Schaffhausen 7890 24.54 24267 75.46 65.20
Appenzell A.RH. 3905 20.76 14905 79.24 48.90
Appenzell I.RH. 548 12.60 3800 87.40 37.90
St. Gallen 26175 18.58 114720 81.42 44.40
Graubünden 10404 17.85 47882 82.15 42.92
Aargau 34730 18.80 150013 81.20 44.53
Thurgau 13716 19.16 57887 80.84 43.20
Tessin 0 0.00 0 0.00 0.00
Waadt 0 0.00 0 0.00 0.00
Wallis 20277 19.18 85462 80.82 49.59
Neuenburg 0 0.00 0 0.00 0.00
Genf 0 0.00 0 0.00 0.00
Jura 0 0.00 0 0.00 0.00
SCHWEIZ 191896 19.65 784538 80.35 46.12
14:54
Der neugewaehlte SVP Parteipraesident Albert Roesti spricht an der SVP Delegiertenversammlung am Samstag, 23. April 2016, in Langenthal. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
(KEYSTONE/Lukas Lehmann)

SVP-Parteipräsident Albert Rösti will die deutliche Niederlage seiner Partei bei der Asylgesetzrevision nicht überbewerten. «Das war kein Plebiszit pro oder kontra SVP, sondern eine sachliche Diskussion», sagte er nach der zweiten SVP-Niederlage in diesem Jahr zur Ausländerpolitik.

Die Gegenargumente der SVP hätten beim Volk nicht verfangen, sagte Rösti im Schweizer Fernsehen SRF. Er ging nicht auf die Gründe des deutlichen Schlappe ein, sondern sprach von nach wie vor existierenden Missständen im Asylwesen.

«Schnellere Verfahren garantieren nicht eine beschleunigte Rückschaffung von abgewiesenen Asylbewerbern.» Eine rasche Ausweisung sei aber dringend vonnöten.

14:39
Aktivisten verfolgen die ersten Resultateinblendungen beim Abstimmungsanlass ''Public Politics Viewing'' der liberalen politischen Bewegung ''Operation Libero'' in der Cafe-Bar Turnhalle in Bern, am Sonntag, 5. Juni 2016. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte am heutigen Abstimmungssonntag ueber fuenf Vorlagen, unter anderem das SVP-Referenden gegen die Aenderung des Asylgesetzes, zu befinden. (KEYSTONE/Manuel Lopez)....Activist of the liberal democratic movement ''Operation Libero'' see the first results of the voting during the voting coming together in Bern, Switzerland, Sunday, June 5, 2016. Swiss Voters today vote on five issues: a basic income for all; public service reforms; a law on prenatal genetic screening; a plan to speed up asylum procedures and a proposal to boost road finance. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
(KEYSTONE/Manuel Lopez)

Bei der Operation Libero herrscht nach dem deutlichen Ja zur Asylgesetzrevision keine ausgelassene Freude. Zwar sei die Blockadepolitik der SVP am Ende, doch müsse in der Migrationspolitik ein Umdenken stattfinden.

Auch mit verbesserten und schnelleren Verfahren blieben grosse Fragen der Asylpolitik unbeantwortet, teilte die Organisation mit. Sie kritisierte das grundsätzliche Verbot von Migration, das dazu führe, dass Menschen den Weg des Asyls gehen müssten. «Wir müssen uns von der Obsession lösen, Migration steuern zu wollen.»

14:27
Portrait von Yannick Buttet, Nationalrat der CVP des Kantons Wallis, aufgenommen am 2. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
(KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Gegner der Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen sind froh über das deutliche Nein des Stimmvolks. «Das ist eine echte Ohrfeige», sagte der Walliser CVP-Nationalrat Yannick Buttet auf Anfrage der Nachrichtenagentur ‹sda›.

Das Grundeinkommen sei nun beerdigt, sagte Buttet. Diese «gute Nachricht» hindere jedoch nicht daran, über die Zukunft der Beschäftigung in der Schweiz nachzudenken. Die von der Initiative aufgeworfenen Fragen seien legitim gewesen, die Lösung aber nicht realistisch.

 

14:19

Die Abstimmung über das bedingungslose Grundeinkommen hat im Ausland hohe Wellen geworfen. Das Nein zur Volksinitiative war am Sonntag Thema auf den Startseiten grosser Newsportale wie der deutschen Tagesschau, der britischen BBC oder dem österreichischen Standard.

Das deutsche Nachrichtenportal ‹spiegel.de› rechnet damit, dass die Diskussion über ein Grundeinkommen weitergeht. Laut der Sonntagszeitung ‹Bild am Sonntag› hätte die Initiative auch in Deutschland keine Mehrheit gefunden. Eine Umfrage im Auftrag der Zeitung ergab: 53 Prozent der Deutschen würden eine bedingungslose staatliche Grundversorgung ablehnen.

Ein bedingungsloses Einkommen klinge eher nach einem neuen Problem als nach einer Lösung, kommentierte ‹sueddeutsche.de›. Zwar seien die Herausforderungen real: Mehr Menschen arbeiteten in prekären Verhältnissen, Roboter würden in den nächsten Jahren einfache Tätigkeiten übernehmen. Das Grundeinkommen eröffne neue Perspektiven. Ein Allheilmittel sei es aber nicht.

Laut ‹welt.de› hätte die Idee ohnehin vor allem eine Folge: Der Sozialstaat würde umorganisiert. Mit welchen Folgen für die Betroffenen und die Wirtschaft des betroffenen Landes, hänge von der Höhe des Grundeinkommens ab. «Schliesslich kann auch ein reiches Land wie die Schweiz nicht dauerhaft über seine Verhältnisse leben.»

14:04
Andreas Glarner, Gemeindeammann Oberwil-Lieli, Nationalrat SVP, steht hinter der Abstimmungsurne nach der Abstimmung am Sonntag, 1. Mai 2016, in Oberwil-Lieli. Die Gemeinde moechte sich von der Aufnahmepflicht mit 290'000 Franken pro Jahr freikaufen. Mit 52 Prozent verwarfen die Stimmberechtigten in der Referendumsabstimmung am Sonntag das Gemeindebudget 2016 knapp. Der Urnenentscheid gegen die Aufnahme von Asylsuchenden ist noch nicht definitiv. Der Gemeinderat muss der Gemeindeversammlung ein neues Budget 2016 vorlegen. (KEYSTONE/Alexandra Wey) Andreas Glarner, mayor of the village of Oberwil-Lieli and national councillor (representative at the Swiss parliament) of the Swiss people's party SVP, speaks to the media after the votation over a referendum on the villages budget, in Oberwil-Lieli, Switzerland, Sunday, 01 May 2016. 52 percent of the voters of the village Oberwil-Lieli today decided to pay a fee to escape its obligation to take in new migrants. The vote was held after a group of citizens collected signatures to challenge the outcome of a town hall assembly in November 2015 when a citizen committee called for the rejection of the local government¿s proposal to set aside CHF290'000 in this year¿s budget. The money was meant to free the village from housing asylum seekers under a plan by the cantonal authorities. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Aargauer Nationalrat Andreas Glarner, verantwortlich für das Asyl- und Migrationsdossier der SVP, ist über das deutliche Ja zur Asylgesetzrevision nicht überrascht: «Der Bundesrat hat eine Propagandamaschine geschaffen und das Volk damit hinters Licht geführt.»

Glarner sagte der ‹sda›, die SVP werde «ganz bald» vorweisen können, dass die Asylverfahren nicht schneller gingen, nicht günstiger seien und am Schluss die Gemeinden das Schlamassel hätten. «Dann werden wir den Bundesrat damit konfrontieren.»

13:59
Peter Salvisberg, Mitglied des Initiativkomitees 'Pro Service Public', spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Freitag, 15. April 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Initianten der Pro Service public-Initiative sehen trotz der klaren Niederlage ihre Kampagne als Erfolg an. Damit sei eine wichtige Diskussion angestossen worden, sagte Peter Salvisberg vom Initiativkomitee. «Die Politiker haben zu lange weggeschaut.»

Angesichts der «riesigen Propagandaschlacht» wäre ein Sieg nach Ansicht von Salvisberg einer Sensation gleichgekommen: «Wir hatten alle Parteien und Verbände gegen uns.» Es sei bedenklich, wie stark sich die Verwaltung und betroffene Betriebe in den Abstimmungskampf eingemischt hätten. Dennoch sehen die Initianten vorläufig davon ab, eine Abstimmungsbeschwerde beim Bundesgericht einzureichen, wie Salvisberg gegenüber der Nachrichtenagentur ‹sda› sagte.

13:51

Die Diskussion um das Grundeinkommen belegt zur Zeit den zweiten Platz bei den Twitter-Trends in Deutschland:

13:45

Die eidgenössische Abstimmung visuell auf den Punkt gebracht:

13:44

DIe Abstimmung zum Grundeinkommen polarisiert auch im Ausland enorm. Über 3000 Tweets wurden bereits zum Thema abgesetzt.

13:41

Die Service-public-Initiative wird laut Hochrechnung von ‹gfs.bern› mit 67 Prozent Nein abgelehnt. Das überrascht, denn Umfragen hatten ein knappes Resultat erwarten lassen.

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13:37

Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen wurde laut der Hochrechnung im Auftrag der SRG mit 78 Prozent abgelehnt:

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13:32

Für diese beiden eidgenössischen Vorlagen vom Sonntag lagen bereits zuvor Hochrechnungen vor: Demnach dürften die Stimmenden den Anträgen von Bundesrat und Parlament gefolgt sein.

Das Asylgesetz wird demnach mit rund 66 Prozent angenommen und das Fortpflanzungsmedizingesetz mit rund 61 Prozent.

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13:31

Die Service-public-Initiative wird laut Hochrechnung von ‹gfs.bern› mit 67 Prozent Nein abgelehnt. Das überrascht, denn Umfragen hatten ein knappes Resultat erwarten lassen.

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13:20

Trotz der (absehbaren) brutalen Niederlage für das «bedingungslose Grundeinkommen» versprühen die Initianten und Befürworter weiterhin gute Laune.

13:14

Endgültige Ergebnisse aus dem Kanton Glarus:

Service public: NEIN (64,3%)

Grundeinkommen: NEIN (81,8%)

Verkehrsfinanzierung: NEIN (67,1%)

Asylgesetz: JA (63,4%)

Fortpflanzungsmedizin: JA (57,6%)

13:01

Die ersten offiziellen Hochrechnungen zu den Vorlagen liegen vor:

Volksinitiative «Pro Service public»: Nein-Trend

Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»: 78 % Nein

Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung»: Nein-Trend

Änderung Fortpflanzungsmedizingesetz: 61 % Ja 

Änderung Asylgesetz: 66 % Ja 

12:58

Die Solothurner tun es dem Rest der Schweiz gleich. Auch sie scheinen alle Initiativen abzulehnen und die beiden Gesetze anzunehmen:

12:55

Im Kanton Basel-Stadt zeichnet sich gemäss den brieflich Abstimmenden mit 64,90 Prozent ein Nein zur Service-public-Initiative ab. Die Revision des Asylgesetzes wird gemäss ersten Zwischenresultaten mit 73,25 Prozent angenommen.

Die Zwischenresultate basieren laut der Internet-Seite des Kantons auf den ausgezählten brieflichen Stimmen. In Basel-Stadt machen die per Post eingereichten Stimmzettel jeweils rund 95 Prozent aus.

Demnach wird neben der Service-public-Initiative auch die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen abgelehnt, und zwar mit 65,35 Prozent Nein-Stimmenanteil.

Nein sagen die baselstädtischen Stimmberechtigten gemäss den brieflichen Stimmen auch zur Milchkuh-Initiative; diese würde mit 74,68 Prozent Nein-Stimmen verworfen.

Die Änderung des Bundesgesetzes über die medizinische Fortpflanzung würde gemäss den Zwischenresultaten mit 60,23 Prozent Ja-Stimmen angenommen und die Änderung des Asylgesetzes mit 73,25 Prozent Ja-Stimmen.

12:48

Aus Graubünden erreichen uns die ersten Zwischenresultate. Auch hier ist der nationale Trend deutlich spürbar:

Nach 92 ausgezählten von total 114 Gemeinden wird die Volksinitiative «Pro Service public» mit 69 Prozent verworfen. Gar einen Nein-Anteil von 82 Prozent weist die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» auf, während die Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» von 73 Prozent der Stimmberechtigten abgelehnt wird.

Die Änderung des Gesetzes über die Fortpflanzungsmedizin kommt auf 54 Prozent Ja-Stimmen, die Revision des Asylgesetzes auf 65 Prozent.

12:44

So wie es aussieht folgt das Stimmvolk bei allen eidgenössischen Vorlagen dem Bundesrat und Parlament. Einen Ja-Trend gibt es beim Asylgesetz und beim Fortpflanzungsmedizingesetz, einen Nein-Trend bei den drei Volksinitiativen. Das sagte Claude Longchamp vom Forschungsinstitut ‹gfs.bern› um 12.30 Uhr im Schweizer Fernsehen SRF. Ein knapper Ausgang war bei der Initiative «Pro Service public» erwartet worden. Laut Longchamp wird die Initiative aber am Volks- und am Ständemehr scheitern.

Klar abgelehnt worden sein dürfte erwartungsgemäss die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und auch bei der Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» gibt es einen Nein-Trend.

Angenommen werde die Revision des Asylgesetzes, sagte Longchamp. Er sprach von einem «komfortablen Ja». Die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes werde ebenfalls angenommen. Allerdings gebe es hier teilweise knappe Resultate.

12:40

Die Trends bestätigen sich auch in der ersten Hochrechnung des Kanton Freiburg:

12:35

Hier sind die nationalen Trends zu den Abstimmungsvorlagen:

12:28

Im Kanton Baselland sind 18 von 82 Gemeinden ausgezählt. Auch hier scheint das «bedingungslose Grundeinkommen» unter die Räder zu kommen (79,7%). Auch die «Service Public»-Initiative (65,3%) scheint keine Chance zu haben. Genauso die Milchkuh-Initiative (66,5%).

Hingegen ist das Fortpflanzungsmedizingesetz (57,6%) und die Asylgesetz-Revision (64,7%) auf einem guten Weg angenommen zu werden.

12:18

Auch im Kanton Graubünden sind bereits klare Trends ersichtlich. 92 von 114 Wahlkreisen sind ausgezählt. Das bedingungslose Grundeinkommen scheint gnadenlos abgeschossen zu werden: 82 Prozent sagen Nein!

 

 

12:11

Rien ne va plus: Die Urnen sind nun offiziell geschlossen. Jetzt wird fleissig ausgezählt.

12:11

Erste Hochrechnungen aus dem Kanton Zürich:

Verkehrsfinanzierung: NEIN (70,4%)

Pro Service Public: NEIN (69,4%)

Fortpflanzungsmedizin: JA (62,1%)

Asylgesetz-Revision: JA (69,1%)

Grundeinkommen: NEIN (75,6%)

12:02

Für die Fortpflanzungsmedizin scheint in Aargau am engsten zu werden:

11:50

Die ersten Trends aus dem Kanton Aargau erreichen uns:

Asylgesetzrevision: JA

Fortpflanzungsmedizin: JA

Pro Service Public: NEIN

Milchkuh-Initiative: NEIN

Grundeinkommen: NEIN

 

11:48

Viel Kontroverse bringt auch das Fortpflanzungsmedizingesetz mit sich. Diejenigen die sich bisher noch nicht entscheiden konnten oder jetzt doch noch abstimmen wollen. müssen sich beeilen. Die Urnen schliessen um 12:00 Uhr.

11:44

Daniel Häni, Initiant «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» schreitet aus dem baselstädtischen Rathaus. Telebasel begleitet den Basler heute am Abstimmungssonntag auf Schritt und Tritt. Mehr dazu sehen Sie um 18.30 Uhr in den Telebasel News.

11:35

Die Deutschen scheinen sich von der Gotthard-Einweihung noch nicht erholt zu haben! Bereits das nächste Thema rückt beim nördlichen Nachbarn in den Fokus. Zur Abstimmung über das «bedingungslose Grundeinkommen» fragt das ZDF nur soviel: «Spinnen die Schweizer?»

11:32

Eine halbe Stunde später, um 13.30 Uhr, werden die ersten Hochrechnungen zu «Pro Service Public» und für «eine faire Verkehrsfinanzierung» (Milchkuh) erwartet.

11:26

Die erste Hochrechnung zur Änderung des Asylgesetzes, des Fortpflanzungsmedizingesetzes und zum “bedingungslosen Grundeinkommen” werden gegen 13.00 Uhr erwartet.

11:23

Die ersten Trends zu allen fünf eidgenössischen Vorlagen werden in rund einer Stunde gegen 12:30 Uhr erwartet.

11:19

Die junge CVP reagiert bereits erfreut auf die ersten Auszählungen im Kanton Aargau:

11:16

NZZ-Korrespondent Erich Aschwanden hat die Auszählungen in den kantonalen Gemeinden genau im Blick:

11:12

Die Initianten für ein bedingungsloses Grundeinkommen berichten per Live-Stream aus dem Wahllokal im Rathaus Basel-Stadt:

11:07

Das WWF Schweiz äussert seine Bedenken zur eidgenössischen Verkehrsfinanzierungs-Initiative:

 

09:59

Der Mann mit der Fliege erwartet eine Stimmbeteiligung zwischen 46-48 Prozent.

09:21

Die letzten Umfragen der SRG zeigen folgenden Bild:

Verkehrsfinanzierung: Im letzen Monat gab es kaum eine Verschiebung: Waren Ende April noch 47% der Stimmbürger dagegen, korrigierte sich die Meinung lediglich um 2 Prozentpunkt nach oben. Ob die 11% Unentschlossenen heute den Unterschied machen?

Bedingungsloses Grundeinkommen: Eigentlich eine klare Sache: Im April hätten 72% der Stimmbürger die Initiative abgeschmettert. Einen Monat später verschob sich die Meinung der Bürger kaum noch. Spannend bleibt: Wie gross wird der Ja-Anteil tatsächlich?

Pro Service Public: Der Zuspruch für die Voksinitiative nahm innerhalb eines Monats massiv ab. Hätten Ende April noch 58% ein Ja in die Urne gelegt, schrumpfte die Zustimmung einen Monat später auf 46% Ja-Stimmen. Mit 13% Unentschlossenen bleibt Initiative die spannendste Vorlage.

Revision Asylgesetz: Die Vorlage zeigt keine grosse Meinungsverschiebung im letzen Monat auf. 60% Ja-Stimmen in der letzen SRG-Trendumfrage sprechen für sich. Trotzdem bleiben 11% der Stimmbürger noch unentschlossen.

 

Trendumfrage zu den eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni 2016 vom Mittwoch, 25. Mai 2016 (Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)
Trendumfrage zu den eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni 2016 vom Mittwoch, 25. Mai 2016 (Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)

 

 

Trendumfrage zu den eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni vom Freitag, 29. April 2016.(Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)
Trendumfrage zu den eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni vom Freitag, 29. April 2016. (Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)
09:00

Die Parteien der beiden Basler Kantone folgen mehrheitlich den Parolen ihrer Mutterpartei. Abweichungen gibt es aber:

Fortpflanzungsmedizingesetz:

  • SVP (BL) wirbt für ein Ja
  • SVP (BS) legt sich nicht fest (Stimmfreigabe)

Bedingungsloses Grundeinkommen:

  • SP (BL): legt sich nicht fest (Stimmfreigabe)
08:47

Die Parolen sprechen eigentlich klare Worte:

Parolenspiegel der grössten Parteien für die eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni 2016. (Bild: KEYSTONE/Gerhard Riezler)
Parolenspiegel der grössten Parteien für die eidgenoessischen Abstimmungen am 5. Juni 2016. (Bild: KEYSTONE/Gerhard Riezler)

 

 

08:36

Gleich fünf eidgenössische Vorlagen kommen am heutigen Sonntag zur Abstimmung. Noch völlig offen ist der Ausgang bei der nationalen Abstimmung über die Pro-Service-public-Initiative.

Während die Initiative der Konsumentenzeitschriften «K-Tipp», «Saldo», «Bon à Savoir» und «Spendere Meglio» von sämtlichen grossen Parteien und vom Bundesrat abgelehnt wird, geniesst sie im Volk durchaus Sympathien. Die anfänglich grosse Zustimmung schmolz im Abstimmungskampf zwar deutlich dahin. Gemäss den letzten Umfragen von Mitte Mai wollte aber immer noch eine Mehrheit ein Ja in die Urne legen.

Die Initianten verlangen von Post, SBB und Swisscom «einen anständigen Service zu vernünftigen Preisen.» Gemäss Initiativtext sollen bundesnahe Unternehmen in der Grundversorgung nicht nach Gewinn streben dürfen und müssten auf Quersubventionierungen verzichten. Die Löhne dürften nicht über jenen in der Bundesverwaltung liegen.

Parteien von links bis rechts warnten im Vorfeld vor den schädlichen Auswirkungen der Initiative. Ein besserer Service-public sei bei einer Annahme der Vorlage keineswegs zu erwarten. Stattdessen führe etwa das Gewinn-Verbot dazu, dass die Service-public-Unternehmen nicht mehr genügend Mittel für Investitionen in neue Technologien oder den Ausbau der Infrastruktur hätten.

Mehrheit für schneller Verfahren

Ebenfalls geschlossen gleicher Meinung sind sich Bundesrat und Parteien bei der Asylgesetzrevision – mit Ausnahme der SVP, welche das Referendum gegen die Vorlage ergriffen hatte. Gemäss der Gesetzesrevision sollen die meisten Asylverfahren in Zukunft in Bundeszentren durchgeführt werden und innerhalb von maximal 140 Tagen abgeschlossen werden.

Die SVP kritisiert insbesondere die vorgesehene kostenlose Rechtsvertretung für Asylsuchende. Eine solche sei unumgänglich, sollen die verkürzten Verfahren trotzdem rechtsstaatlich korrekt und fair ablaufen, halten die Befürworter der Revision dagegen.

Obwohl die SVP alleine gegen alle anderen grossen Parteien antritt, ist die Abstimmung noch nicht unter Dach und Fach. Zwar wollten gemäss einer Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern von Mitte Mai 60 Prozent der Befragten bestimmt oder eher Ja stimmen, die Studienautoren sagen aber erst einen “minimalen Trend zum Ja” voraus.

Breite Allianz gegen «Milchkuh-Initiative»

Alleine gegen alle Parteien und Bundesrat steht die SVP auch mit ihrer Ja-Parole zur sogenannten «Milchkuh-Initiative». Die Initianten verlangen, dass sämtliche Einnahmen des Bundes aus dem Strassenverkehr diesem wieder zugute kommen.

Dadurch würden in der Bundeskasse 1,4 Milliarden Franken fehlen. Der Bundesrat warnte vor nötigen Einsparungen in den Bereichen Bildung, öffentlicher Verkehr, Armee und Landwirtschaft. Auch die Kantone müssten mit weniger Geld vom Bund rechnen. Entsprechend breit ist der Widerstand der potenziellen “Sparopfer” gegen die Initiative.

Keine klare Linie zu PID

Zu internen Meinungsverschiedenheiten führte bei einigen Parteien das neue Fortpflanzungsmedizingesetz. Gemäss diesem dürften künftig im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib untersucht werden. Gegner der Vorlage warnen, das neue Gesetz öffne der Selektion Tür und Tor.

Vor allem CVP und SVP konnten keine einheitliche Linie finden. Während die CVP Schweiz ein Ja empfiehlt, beschlossen viele Kantonalparteien die Nein-Parole. Bei der SVP ist es genau umkehrt: Die Mutterpartei lehnt die Gesetzesänderung ab, viele Kantonalparteien fassten dagegen die Ja-Parole. Auch bei SP und Grünen gingen die Meinungen auseinander, beide Parteien beschlossen schliesslich Stimmfreigabe.

Grundeinkommen wohl chancenlos

Chancenlos sein dürfte gemäss Umfragen und Parteienunterstützung die fünfte nationale Vorlage, jene für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Einzig Grüne, Piratenpartei und einige Kantonalparteien der SP unterstützen die Initiative, die von einer Gruppe von Intellektuellen, Künstlern und Publizisten lanciert worden war. Bei einem Ja würden alle in der Schweiz lebenden Personen unabhängig von einer Erwerbstätigkeit ein Einkommen erhalten. (sda)

08:34

Herzlich Willkommen zum Live-Ticker der Eidgenössischen Abstimmungen vom 5. Juni 2016. Die Meinungen der Parteien der und Verbände sind gemacht. Jetzt entscheidet das Stimmvolk.

Trotz der (absehbaren) brutalen Niederlage an der Urne für das «bedingungslose Grundeinkommen» versprühen die Initianten und Befürworter gute Stimmung!

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In aller Kürze:

Die Eidgenössischen Abstimmungen vom 5. Juni 2016.