Saskia Stäuble und Michael Odermatt (Bild: Telebasel)

Basel

Wie ein Schicksalsschlag einen Stein ins Rollen brachte

Schon als kleines Kind war Saskia Stäuble musikbegeistert. Mit zarten sechs Jahren begann die Baslerin zu singen. Danach machte sie in Rheinfelden eine Lehre als Köchin.

Mit nicht einmal 30 Jahren dann der Schicksalsschlag, der alles verändern sollte. Saskia Stäuble erlitt einen Hirnschlag und war kurzzeitig gelähmt. Dabei sei ihr bewusst geworden, was sie wirklich machen will im Leben, nämlich singen. Kritischen Stimmen zum Trotz kündete sie ihre Wohnung, ihren Job, löste ihre Verlobung auf und ging für kurze Zeit nach New York.

Zurück in der Schweiz lernte sie am Bahnhof Luzern den 27-jährigen Pianisten Michael Odermatt kennen. Beiden war beim ersten Treffen klar, dass sie die Liebe zur Musik verbindet. Die erste Begegnung mit der 34-jährigen Sängerin hat Michael Odermatt in guter Erinnerung.

Die beiden gingen zusammen zurück nach New York und gaben dort ihr erstes gemeinsames Konzert. Gemeinsam gründeten sie die Band Dust of Soul.

Seit vier Jahren reisen die beiden nun durch die Welt und geben vor allem im arabischen Raum viele Konzerte. Dabei leben die beiden aus einem Koffer und schlafen nicht nur in Hotels, sondern häufig auch bei Freunden und Bekannten.

Sie bräuchten keine schöne Wohnung und viele Kleider um glücklich zu sein. Mit ihrer Musik wollen sie den Menschen Mut machen, für sich selbst einzustehen und ebenfalls ihren Traum zu verwirklichen.

Die beiden Musiker möchten nicht nur ein Konzert geben, sondern ihnen sei wichtig, dass sie mit den Menschen und ihrer Musik etwas bewegen können. Dafür haben sie den Begriff des ‹music soulings› erfunden. Dabei improvisieren beide mit der Musik im Moment des Konzerts und lassen sich von der Energie im jeweiligen Raum leiten.

Auch wenn es nicht immer einfach war und sehr viele Dinge schiefgegangen seien, bereuen beide ihren Schritt, mit Musik ihr Geld zu verdienen, nicht. Zweifel und Ängste habe die 34-Jährige zu vor allem zu Beginn nicht gehabt.

Inzwischen haben die beiden über 100‘000 Likes auf Facebook. Ständig sind sie in Kontakt mit ihren Fans, da sie ihren Internetauftritt selbst gestalten. «Das ist eigentlich ein 28-Stunden Job», meint Saskia Stäuble. In Zukunft möchten sie noch mehr Konzerte geben und vielleicht gibt es bald schon ein Dust of Soul-Musical, welches ihre Lebensgeschichte erzählen soll.

Das ganze Interview mit Saskia Stäuble in der Sendung Glam vom 25. Mai 2016:

7 Kommentare

  1. Auch ich (als stolzes Mami von Michael) freue mich schon heute auf’s Openair im Hotel Château Gütsch in Luzern.
    Bin gespannt, vorallem auf das Kulinarische und natürlich auf das Musikalische mit der Powerstimme Saskia’s und Pianist Mikey auf dem Flügel. Schon 4Jahre ist das Powerteam zusammen unterwegs!!!!Report

  2. Ich habe die Beiden bei meiner Arbeit in der Bäckerei kennen und schätzen gelernt. Sie sind mir sofort aufgefallen mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung . So ging es nicht lange, dass ich anfing ihre wundervollen Konzerte zu besuchen. Saskia mit ihrer unglaublichen Powerstimme lässt JEDEN zu Tränen rühren, ihre Lieder gehen tief in alle Herzen !!! Mikey begleitet sie in einer Harmonie und Perfektion, die einzigartig ist, Wow!!! Sie sind mir beide ans Herz gewachsen und ich freu mich schon auf das nächste Café mit ihnen und vorallem auf das kommende Konzert!Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

In aller Kürze:

Saskia Stäuble, die eine Hälfte des Duos Dust of Soul erzählt in Glam vom 25. Mai 2016 von ihrem Leben als Musikerin.

Auch interessant