Basel

Streitgespräch: Unnützer AUE-Prunkbau?

Der geplante AUE-Neubau entzweit das politische Basel. Mit 59 zu 30 Stimmen hat der Grosse Rat zugestimmt. Die FDP aber hat das Referendum dagegen ergriffen. Am 5. Juni stimmen wir ab.

Einen «vergoldeten Luxusbau» nennen die Gegner (FDP, SVP, LDP) das geplante Verwaltungsgebäude für das Amt für Umwelt und Energie (AUE). Das koste 20 Millionen Franken, und jährlich einen Mietzins von 500 Franken pro Quadratmeter. Dies sei viel zu teuer. Zudem gebe es genügend freien Büroraum in der Stadt. Es brauche das Haus schlicht nicht.

Die Befürworter (SP, Grüne, BastA) halten dem entgegen, dass gemäss Ratschlag die Baukosten allein 14,4 Millionen Franken betragen würden. Zudem entspricht der Neubau der regierungsrätlichen Strategie, die Verwaltungsstandorte zu «konzentrieren».

Gestritten wird auch über die Energiebilanz des Hauses. Während die Befürworter den Standard Minergie-A-Eco ins Feld führen, der dafür sorge, dass das Haus seinen Energiebedarf selber decken könne, reden die Gegner von Schattenlage und falschem Realisierungskonzept.

Auch die Zentrumslage wird unterschiedlich beurteilt: Für die Gegner ein neuer Anziehungspunkt für mehr Autoverkehr im Zentrum, für die anderen ein idealer Ort auch für die Laufkundschaft.

Im Talk um 18.40 Uhr streiten der Befürworter Daniel Goepfert, Grossrat SP BS, und Luca Urgese, Präsident der FDP, die das Referendum lancierte.

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In aller Kürze:

Die FDP hat das Referendum gegen den geplanten AUE-Neubau ergriffen.

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