Roger Federer muss das Turnier in Madrid absagen. (sda)
Schweiz

Federer muss dem Masters in Madrid eine Absage erteilen

Das Comeback nach diversen Verletzungen wird für Roger Federer immer mehr zur Geduldsprobe. Für diese Woche sagte der Schweizer den Start am Masters-1000-Turnier in Madrid kurzfristig wegen einer Rückenverletzung ab.

Die neuerliche Verletzung zog sich der 34-jährige Baselbieter am Samstag zu, als er in Madrid trainierte. Er arbeitet nun darauf hin, am nächste Woche stattfinden Turnier in Rom starten zu können.

Seit der Niederlage gegen Novak Djokovic Ende Januar im Halbfinal des Australian Open in Melbourne hat Roger Federer, der jahrelang von grösseren Verletzungen verschont geblieben war, nur drei Partien bestritten. Mitte April siegte der 17-fache Grand-Slam-Turniersieger am bedeutenden Sandplatzturnier in Monte Carlo gegen die Spanier Guillermo Garcia-Lopez und Roberto Bautista Agut, ehe er dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen knapp unterlag.

Für Federer hatte alles Übel dieses Jahres mit einer Verletzung am Meniskus des linken Knies begonnen, die er sich just am Tag nach der Niederlage gegen Djokovic in Melbourne zuzog. Die Anfang Februar vorgenommene Operation war unumgänglich.

Federer liess in der Folge unter anderem das Masters-1000-Hartplatzturnier im kalifornischen Indian Wells aus und stellte sich stattdessen auf das Comeback am nachfolgenden, noch grösseren Turnier in Miami/Key Biscayne ein. Er musste jedoch unverrichteter Dinge abreisen, weil ihm eine Magen-Darm-Grippe den Wiedereinstand verunmöglicht hatte.

Ärgerlich für Veranstalter

Ähnlich wie damals in Florida ist die Situation für Roger Federer in Madrid. Wieder erfolgt seine auch für die Veranstalter ärgerliche Absage kurzfristig.

Die Absage war dem Schweizer gegenüber den Veranstaltern nicht recht. An einer eigens einberufenen Medienkonferenz sagte er: «Zum Turnier zu kommen und es gleich wieder zu verlassen, ohne zu spielen, das tut mir leid. Ich kam hier an und fühle mich okay Im Training am Samstag zwickte es mich nur ein bisschen im Rücken. Danach wurde es von Tag zu Tag schlimmer. Für den ersten Match am Mittwoch wäre ich nicht bereit gewesen.»

Federer will den Blick nun unbedingt in die Zukunft richten: «Es ist mir lieber, dass ich mich erholen kann. Und dann will ich bereit sein für Rom. Im Moment bin ich sehr enttäuscht. Bis jetzt war es ein schwieriges Jahr für mich. Ich hoffe, dass es von jetzt an besser wird.»

(sda)

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Wegen Rückenproblemen muss Roger Federer das Turnier in Madrid absagen.

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