Basel

Staatsangestellte sollen stempeln

Wenn es um die Arbeitszeiterfassung geht herrschen in Basel ungleiche Bedingungen. Nicht alle Arbeitnehmer müssen sich ein- und ausstempeln. SVP-Grossrat Lorenz Nägelin fordert nun eine elektronische Zeiterfassung für alle Kantonsangestellten.

Nur wer Gleit- oder Jahresarbeitszeiten hat, muss seinen Arbeitsbeginn elektronisch erfassen. Für Fixzeiten gilt dies nicht. Das sei zu intransparent, sagt SVP-Grossrat Lorenz Nägelin. Mit einem Anzug, der von links bis rechts breite Unterstützung findet, fordert er eine einheitliche Lösung: Alle Staatsangestellten sollen sich ein- und ausstempeln müssen. «Das würde auch die Administration entlasten, zum Beispiel bei den Rettungskräften», sagt Nägelin. Polizisten kämen oft nicht gleichzeitig vom Einsatz zurück. «Da herrscht eine grosse Zettelwirtschaft.»

Nägelin glaubt aber nicht, dass sich damit Geld sparen lässt. «Kosten wird es aber auch nicht viel, denn viele Infrastrukturen bestehen bereits.» So könnte es gar eine Nullsummen-Rechnung geben. Ausnahmen soll es aber trotzdem geben. Angestellte, die teilweise von zuhause oder dezentral arbeiten, zum Beispiel bei Lehrkräften, ergibt ein Zeiterfassungssystem wenig Sinn. Das Zeiterfassungsproblem betrifft auch Nägelin: Er ist bei der Basler Sanität angestellt.

Beitrag vom 26. April in den Telebasel News:

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In aller Kürze:

Kantonsangestellte sollen künftig alle ein- und ausstempeln müssen.

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