Gregor Dill, Museumsdirektor
Basel

Sportmuseum: Trotz Überschuss kein Geld

Der Kanton Basel-Stadt zeichnet 430 Millionen Franken Mehreinnahmen im letzten Jahr. Trotzdem hält die Regierung an den Sparmassnahmen fest. Im Sportmuseum stösst dies auf Unverständnis.

Die Sparmassnahmen wären nötig und irgendwo müsse der Rotstift angesetzt werden. So lautete die Begründung, als die Regierung letztes Jahr die Subventionen strich. Nun, da der Kanton 430 Millionen Franken im Plus ist, fällt dieses Argument weg. Der Grossrat hat bereits ein entsprechendes Budgetpostulat überwiesen und will die Subventionen weiterhin zahlen. Die Regierung bleibt aber stur. «Wenn die Regierung in dieser Finanzlage an den Sparmassnahmen festhält, ist das in meinen Augen Doppelzüngig», sagt Museumsdirektor Gregor Dill. Er könne nicht verstehen, weshalb die Regierung trotz Überschuss seine Subventionen einsparen will.

Es handelt sich um einen Betrag von jährlich 150‘000 Franken. Fällt der Betrag aus Basel-Stadt weg, könnte auch der Landkanton seine Unterstützung streichen. Das letzte Wort behält aber der Basler Grosse Rat. Er kann die Regierung dazu zwingen, die Subventionen fortzusetzen.

Mehr dazu am 28. März 2016 ab 18:30 Uhr in den Telebasel News.

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In aller Kürze:

Trotz sattem Überschuss will die Regierung das Sportmuseum weiterhin nicht unterstützen. Das letzte Wort hat aber der Grosse Rat.

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