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Widerstand gegen Grossprojekt Ozeanium

Wird das Ozeanium von der Tierschutzorganisation Franz Weber gebremst? Wohl kaum. Jedoch könnte eine Einsprache der Fondation den Prozess verlangsamen.

Die Eingabefrist für Einsprachen gegen das Projekt Ozeanium des Zoo Basel an der Heuwaage ist gestern abgelaufen. Gerade rechtzeitig reichte Helvetia Nostra, ein Tochterverein der Fondation Franz Weber, eine Einsprache gegen den Bebauungsplan Ozeanium ein. Dies berichtete gestern Energy Basel.

«Gefährdung für Tierwelt»

«Ein solches Grossaquarium ist nicht zeitgemäss», sagt Fabian Dreher, Kampagnenleiter bei den Fondation Franz Weber. «Das Projekt stellt eine grosse Gefährdung für Tierwelt dar, insbesondere in den Korallenriffen.» Ausserdem sei die Heuwaage nicht der geeignete Ort für ein solches Grossprojekt, heisst es beim Lokalsender weiter.

Zuletzt kritisierte die Tierschutzorganisation Anfangs Februar das Grossprojekt in einer Mitteilung. Die Fondation hält das Projekt für «verschwenderisch» und «ethisch fragwürdig».

Breite Unterstützung

Das Projekt Ozeanium erfährt, nebst der Fondation Franz Weber, jedoch eine breite Unterstützung in der Gesellschaft. Letzten Mittwoch präsentierte sich unter der Leitung von Jörg Schild, ehem. Regierungsrat BS und Präsident von Swiss Olympic eine eigens fürs Ozeanium formiertes Patronatskomitee. Dieses soll für die Glaubwürdigkeit der Projektidee eintreten, die notwendige Bekanntheit und Aufmerksamkeit schaffen, den Kontakt zu wichtigen Förderern herstellen und als Botschafter für einen positiven und mobilisierenden Ruf sorgen.

Mehr dazu am 12. März in den Telebasel News ab 18.30 Uhr.

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In aller Kürze:

Die Tierschutzorganisation Fondation Franz Weber reicht Einsprache gegen Bebauungsplan Ozeanium ein.