KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi

Schweiz

Bundesrat unterstützt IKRK mit 80 Millionen Franken

Die Schweiz zahlt dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) wie vergangenes Jahr 80 Millionen an seinen Hauptsitz in Genf. Das hat der Bundesrat heute beschlossen.

Zusätzlich zahlt die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) dieses Jahr 55,3 Millionen Franken für humanitäre Operationen des IKRK. Zum 150. Jahrestag des IKRK im Jahr 2013 finanziert die Schweiz zudem 150 neue Delegierte über vier Jahre hinweg. Die Kosten dafür belaufen sich auf 18,2 Millionen Franken.

Das IKRK ist der bedeutendste Partner der DEZA im humanitären Bereich, wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt. 2015 war die Schweiz der drittgrösste Geldgeber ans Gesamtbudget der Organisation und sie leistet den grössten Sitzbeitrag.

In seiner Mitteilung würdigt der Bundesrat die «zentrale und einzigartige Rolle», die das IKRK in den zunehmend komplexen, chronischen und überregionalen Konflikten spiele. Die Organisation stehe vor einer der grössten Herausforderungen ihrer Geschichte. (sda)

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In aller Kürze:

Die Schweiz zahlt dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) 80 Millionen an seinen Hauptsitz in Genf.