Basel

«Der Wahlkampf wird kein Spaziergang»

Der LDP-Regierungsratskandidat Conradian Cramer (37) war am 9. März 2016 im Telebasel Talk.

Die Liberal-Demokratische Partei Basel-Stadt nominierte den LDP-Grossrat Conradin Cramer am Dienstagabend. Er soll den abtretenden Regierungsrat Christoph Eymann beerben.

Der 37-jährigen kann bereits eine beachtliche Karriere vorweisen:

Die anderen bürgerlichen Parteien sind mit der Kandidatur von Conradin Cramer mehrheitlich zufrieden. «Das ganze Ticket, also alle bürgerlichen Parteien profitieren davon, wenn wir sehr gute Leute haben», sagt SVP-Grossrat Patrick Hafner. Im linken Lager gibt es aber auch kritische Stimmen. Vor allem weil Conradin Cramer in der Anwaltskanzlei Vischer arbeitet. In dieser Firma sitzen mehrere amtierende und ehemalige Amtsträger. «Dort werden Geschäfte vorbereitet welche danach in Diskretion im Grossen Rat gewunken werden sollen», sagt Basta-Grossrat Urs Müller. Für Cramer stellt seine jetzige Arbeit jedoch kein Problem dar:

Trotz der grossen Zustimmung bei seinen jetzigen Kollegen, sei die Wahl in den Regierungsrat kein Selbstläufer:

Falls es denn mit der Wahl klappen würde, hat der Basler Anwalt keine Präferenzen was das Departement betrifft. Auch nicht mit dem Erziehungsdepartement.

Die Regierungsratswahlen finden am 23. Oktober 2016 statt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

In aller Kürze:

Conradin Cramer sieht sich trotz grosser Zustimmung aus dem Grossen Rat noch nicht als Regierungsrat gewählt.

Was geschah bisher