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Basel

Knatsch um Allianz Cinema

Eigentlich verhandelte die Basler Kantonalbank schon länger mit dem OpenAir-Kinobetreiber Cinerent über das Titelsponsoring von Allianz Cinema in Basel. Dieser zog jedoch das Angebot der Allianz Suisse vor. Bei der BKB ist man nun stinksauer.

Endlich ist die Zukunft des OpenAir-Kinos auf dem Basler Münsterplatz gesichert. Die Erleichterung bei den Betreibern von Allianz Cinema und der Bevölkerung war gross, als vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass mit der Allianz Suisse ein neuer Titelsponsor gefunden werden konnte. Doch nun droht dem Allianz Cinema bereits Ungemach: Die Basler Kantonalbank sei «stinksauer» über die Sponsoring-Vergabe an die Allianz Suisse, dies schreibt die Basellandschaftliche Zeitung in der Ausgabe vom 5. Februar 2016. Die Zeitung beruft sich dabei auf einen «mit den Sponsoring-Problemen des OpenAir- Kinos vertraute Person». Die Bank selber äussere sich hingegen zurückhaltender und bedauere sehr, «dass die Wahl als Titelsponsorin nicht auf die BKB fiel.»

Nationales Titelsponsoring für Allianz Cinema viel unkomplizierter

Die Betreiberin Cinerent rechtfertigt ihre Wahl mit praktischen Argumenten. So gäbe es rund um das OpenAir-Kino nationale Medienparterschaften mit Zeitungen, Werbespots etc. Mit jeweils eigenen Titelsponsoren für die Standorte Basel und Zürich wäre das alles «unglaublich komplex und teuer» geworden, so die Veranstalter. Auch der «Look» und die «Programme und Plakate» für das Allianz Cinema könnten mit einem nationalen Titelsponsor viel einfacher erstellt werden.

Nun ist also auch klar, wieso sich die Basler Kantonalbank gleich ganz aus den Sponsoring-Aktivitäten beim OpenAir-Kino zurückgezogen hat.

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In aller Kürze:

Die BKB ist stinksauer wegen dem Allianz Cinema.