Basel

Der ‹Drummeli› Verriss

Seit Samstag Abend wird das ‹Drummeli› unter Fasnachtsbegeisterten heiss diskutiert. Die Ausführung 2016 überzeugt nicht. Telebasel fragte die Fasnachtsexperten Willi Erzberger und Carl Miville, was sie vom ‹Drummeli› halten.

Nun war es auch für das ‹Drummeli› am 30. Januar 2016 soweit, seine Premiere zu feiern. Bis zum 5. Februar stehen die Fasnächtler täglich auf der Bühne des Musical Theaters Basel. Über die vom Fasnachts-Comité durchgeführte Vorfasnachtsveranstaltung wurde schon im Vorfeld heiss diskutiert. Der Ticketverkauf für das ‹Drummeli› 2016 lief nur schleppend. Zudem wirkte dieses Jahr erstmals Laurent Gröflin als Regisseur am ‹Drummeli› mit. Er folgt auf Bettina Dieterle.

Die Premiere vor über 1000 Zuschauern überzeugte nicht. Es war ein langer Abend mit wenig Pointen. Der Tenor nach der Premiere lautete deshalb auch: Das war wenig überzeugend.

«So etwas Schlimmes wie diesen Samstag habe ich noch nie erlebt»

Telebasel traf den Basler Journalisten Willi Erzberger und den ehemaligen SP-Ständerat Carl Miville. Beide waren am Premierenabend anwesend. Was halten die beiden Fasnachtsexperten von der diesjährigen Ausgabe des ‹Drummeli›?

Carl Miville ist seit mehr als 60 Jahren bei allen ‹Drummeli› dabei. Er sagte: «So etwas Schlimmes wie diesen Samstag habe ich noch nie erlebt.»

Auch Willi Erzberger ist dieser Meinung: Buhrufe sind etwas Neues.

Mit dem ‹Monster›, wie das ‹Drummeli› auch genannt wird, könne man nicht experimentieren, erklärt Carl Miville:

Mehr dazu heute Abend in den Telebasel News.

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In aller Kürze:

Willi Erzberger und Carl Miville sind sich einig: Das ‹Drummeli› überzeugt in diesem Jahr nicht.

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