Basel

Weniger Wächter an der deutschen Grenze

Ab dem 1. Februar will die Grenzwache an drei Grenzübergängen zu Deutschland weniger präsent sein. Der SVP-Grossrat Edi Rutschmann sieht darin ein «massives Sicherheitsproblem».

Betroffen sind die Grenzübergänge Basel-Hiltalingerstrasse, Riehen-Lörrach und Stein-Bad Säckingen. Für den ehemaligen Grenzwächter und SVP-Grossrat Edi Rutschmann ist dies nicht nachvollziehbar: «Das grösste Problem aus meiner Sicht: In ganz Europa werden die Grenzen besetzt, überall werden die Kontrollen verschärft. Und hier bei uns machen wir das Gegenteil. Wir bauen die statischen Kontrollen ab.»

Die Grenzwache wolle jedoch die mobile Überwachung entlang der Grenzen stärken, hiess es gestern in einer Mitteilung. Dies überzeugt Rutschmann jedoch nicht. Die Sorgen, die sich der SVP-Grossrat macht, kann Tanja Soland, die Präsidentin der Sicherheitskommission, nicht verstehen: «Wir sollten langsam aber sicher begreifen, dass die Grenzwache nicht nur am Zoll selbst etwas bewirken kann. Auch mobile Kontrollen können helfen. Die allgemeine Präsenz ist für mich relevant.»

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In aller Kürze:

Ab dem 1. Februar will die Grenzwache an drei Grenzübergängen zu Deutschland weniger präsent sein.

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